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Somatische Intelligenz

Frag deinen eingebauten Ernährungsberater

Somatische Intelligenz, zusammengesetzt aus somatisch (von griech. σῶμα, soma für Körper oder Leib, bedeutet: „das, was sich auf den Körper bezieht; körperlich“) und Intelligenz (von lat. intellegere „verstehen“, wörtlich „wählen zwischen…“, von lat. inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen“) beschreibt deinen internen Ernährungsberater, durch den dein Körper von ganz allein genau weiß, was für ihn gut ist. Und dieser interne Ernährungsberater ist quasi seit Geburt als Serienausstattung bei dir verbaut. Ausgeprägte somatische Intelligenz zeigt dir, was Du brauchst und was nicht, was und wieviel dir gut tut und was nicht.
Bei vielen von uns ist diese somatische Intelligenz im Lauf der Zeit verschüttet gegangen. Um sie wieder zu aktivieren, musst Du lernen wieder bewusst auf deinen Körper und was er dir zu sagen hat, zu achten. Dein Verdauungssystem signalisiert dir oft, was, wann und wieviel gut für dich ist. Du hast nur verlernt, darauf zu achten. Regelmäßiges Laufen hilft dir, deinen inneren Coach wieder zu aktivieren. Sehr viele Genussläufer werden dir das bestätigen können: Ihre Ernährung ändert sich mit der Zeit von ganz allein zum Positiven. Du wirst sehr viel bewusster im Umgang mit deinen Nahrungsmitteln, greifst vermehrt zu den hochwertigen unter ihnen und bekommst auch mehr und mehr Lust auf Obst Gemüse und volumenreicher Kost. Junk-Food ist so irgendwann gar keine Thema mehr für dich.

Aufschlussreiche Studien

Das britischen Wissenschaftsjournal The Lancet berichtete in einem Beitrag, dass Schulkinder gelegentlich grüne Kreide essen. Klingt nicht gerade lecker. Aber aus welchen Grund tun sie das? Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass diese Kinder an Diabetes Mellitus Typ 1 erkrankt waren und unter einen Chrommangel litten. Der Farbstoff der grünen Kreide ist Chrom. Doch die Kinder wussten weder von ihrer Diabetes-Erkrankung, noch von ihrem Chrommangel. Sie hatten einfach das Bedürfnis, grüne Kreide zu essen.

Bei Schwangeren wurde beobachtet, dass werdende Mütter, die an Schwangerschaftsübelkeit leiden, gesündere Kinder zur Welt bringen. So sagt der Körper den werdenden Müttern, dass im Essen etwas ist, was dem Fötus möglicherweise schaden könnte und befördert es wieder heraus. So zum Beispiel bei Fisch, wenn er zu viel Blei enthält. Neben der Übelkeit überkommt viele schwangere Frauen auch ein unerklärliches Verlangen nach sauren Gurken. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Körper in der Schwangerschaft besonders viel Phosphat benötigt, welches in sauren Gurken reichlich enthalten ist. Kinder werden mit der somatischen Intelligenz geboren. Sie essen nur so lange, bis sie satt sind, auch wenn der Teller noch nicht leer ist. Deshalb ist auch die überlieferte Gewohnheit, den Teller leer zu essen nicht empfehlenswert


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21.05.2019,20:17