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Carbs & Running

Train Low- Compete High

Die Speicherkapazität für Kohlenhydrate, die im Körper während Ausdauerleistungen zu Glukose abgebaut werden, ist begrenzt". Der bekannte Mann mit dem Hammer begegnet dir als Läufer meist zwischen der 90. und 120. Minute. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, reduzieren viele ambitionierte Langstreckenläufer während langer Trainingsphasen ihre Kohlenhydrataufnahme und füllen ihre Glykogenspeicher erst in den Tagen vor einem Wettkampf auf. Eine extreme Form dieses Carboloadings stellt die Saltin-Diat (auch Schwedendiät genannt) dar. Mit diesem "Carbo-Loading" wird sichergestellt, dass der Läufer bei hohen Belastungen durch Anstiege oder Tempoarbeit über genügend Zuckerreserven verfügt. "Train low, compete high", heißt diese Strategie.
Während die Kohlehydratspeicher nur begrenzt für Ausdauerbelastungen zur Verfügung stehen, haben auch „dünne Heringe“ so gut wie unbegrenzte Fettspeicher . Bei langen Laufeinheiten rücken daher die Fette als Energielieferanten in den Mittelpunkt." Low-Carb-Verfechter empfehlen Läufern deshalb, ihren Fettstoffwechsel zu trainieren. Indem sie weniger Kohlenhydrate essen, greift der Körper mehr auf Fette als Energielieferanten zurück, so die Argumentation der Low-Carb-Anhänger. Außerdem steige die Zahl der Mitochondrien, in denen Fette verbrannt werden. Fettsäuren würden vor allem in den Typ-1-Muskelfasern verbrannt, die auf Ausdauerleistungen mit begrenztem Kraftaufwand ausgerichtet seien. Die für Kraft und Schnellkraft zuständigen Typ-II-Muskelfasern bevorzugten Zucker (Glukose) als Treibstoff.