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Die "Guten und die Bösen"

Für viele gilt Fett immer noch als der „Dickmacher“ schlechthin. Zu viel Fett macht fett. Und Fett bedeutet automatisch das Gegenteil von fit. Aber ist die Wahrheit so einfach. Nein! Richtig ist, dass Fett mit 9kcal/g die höchste Energiedichte aller Nahrungsmittel besitzt. Aber Fett allein macht dich noch nicht fett. Entscheidend ist immer deine Energiebilanz. Schon bald wirst Du erfahren, was Fett für dich alles Positives bewirken kann, welche Fette deiner Gesundheit förderlich sind und wie Fett nicht nur fit, sondern sogar schlank machen kann. Zunächst einmal ist es für dich wichtig zwischen guten und schlechten Fetten zu unterscheiden.

Bei den Fetten wird zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterschieden. Bei den ungesättigten Fettsäuren lässt sich nochmals zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheiden. Die gesättigten Fettsäuren sind eher die bösen, die ungesättigten die guten Fettlieferanten.

Maximal 25% der Fettmenge an gesättigten Fettsäuren!

Zuviel gesättigte Fettsäuren sind ungesund für deinen Körper. Sie tragen zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels bei und erhöhen die Entzündungswerte in deinem Körper. Damit sind sie u.a. verantwortlich für rheumatische Erkrankungen. Außerdem erhöhen sie sowohl die LDL- und Gesamtcholesterinwerte wie auch die Blutfettwerte. Damit erhöhen sie dein Herzinfarktrisiko. Der Anteil der gesättigten Fettsäuren sollte daher 25% deiner Gesamtfettmenge nicht übersteigen.

Prinzipiell enthalten alle Fette ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Während tierische Fette überwiegend gesättigte Fettsäuren enthalten sind pflanzliche Fette in der Regel auch reich an ungesättigten Fettsäuren.

Manche der mehrfach ungesättigten Fette können von deinem Körper nicht selbst hergestellt werden weshalb Du sie über die Nahrung aufnehmen musst. (die sogenannten essentiellen Fettsäuren)
Als gute Fettsäuren gelten Omega-3-Fettsäuren. Vor allem in Fischölkonzentrat, Raps- und Leinöl)- aber auch Omega-9-Fettsäuren bzw. einfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in Olivenöl, Kernöl, Rapsöl, Maiskeimöl, in Nüssen und Avocados vorkommen. Sie unterstützen dein Gehirn, die Leitfähigkeit der Nerven, sowie den Zellaufbau und die Produktion körpereigener Botenstoffe. Diese sogenannten guten Fette erhöhen zudem deinen Energieverbrauch und sorgen für ein gesundes Herz-Kreislauf-System gesund.

Eingeschränkt gute Fette sind die Omega-6-Fettsäuren, die in erster Linie in Sonnenblumenöl, Maisöl, Weizenkeimöl, Sojaöl und Erdnussöl vorkommen.
Von „schlechten“ Fetten sprechen wir in der Regel bei gesättigten Fettsäuren. Sie erhöhen das Risiko einer Aterienverkalkung (Arteriosklerosde) und führen zu einem Anstieg des gesundheitsgefährdenden LDL-Cholesterins.

Von den nachfolgen Fetten solltest Du grundsätzlich die Finger lassen.

- von Transfetten
- von überhitzen Fette
- von gehärteten oder teilweise gehärteten Fetten
- von ranzigem Fett
- von raffinierten Ölen
- von allen geruchlosen Ölen und Fetten
- von erhitzten Öle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind
- von Ölen aus Plastikflaschen
- von Margarine