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Der richtige Laufschuh

Der richtige Laufschuh

Zu hunderten türmen sich ganz unterschiedliche Laufschuhe in den Verkaufsregalen der Sportgeschäfte und Online-Händler. Doch das was auf den ersten Blick für viel Verwirrung sorgt und wie eine Wissenschaft für sich aussieht, ist eine zwingende Voraussetzung um ganz unterschiedlichen Läufern mit ganz unterschiedlichen Anforderungsprofilen gerecht werden zu können. Damit Du den Überblick behältst, bzw. erstmals gewinnst hat progressive runnning die wesentlichen Infos für dich zusammengefasst.
Joggingschuhe werden in verschiedene Klassen eingeteilt, die abhängig von ihren jeweiligen Konstruktionsmerkmalen sind.
Die gebräuchlichsten Kategorien sind Stabilitäts-, Dämpfungs-, Bewegungskontroll-, Lightweight und Trailschuhe.

Halt und Sitz des Laufschuhs

Der richtige Halt und Sitz des Fußes im Laufschuh wird durch die richtige Schnürung des Schuhs gewährleistet. Diese sollte fest sein, so dass der Fuß die bestmögliche Position im Schuh einnehmen kann und während des Laufvorgangs im Schuh nicht „herumrutscht“. 

Ein Zugsystem mit der Mittelsohle ist hierbei die gängigste Variante der Schnürung. Diese gewährleistet zu jedem Zeitpunkt einen optimalen Sitz des Fußes im Schuh. Viele Läufer wissen nicht, dass auch die Form der Schnürsenkel eine entscheidende Bedeutung für den Laufkomfort mit sich bringt. So lösen sich runde Schnürsenkel während des Laufvorgangs leichter als abgeflachte. Spezielle Schnürsysteme gibt es nicht nur für Triathleten, die während des Events nur wenig Zeit für das Schnüren Deiner Laufschuhe haben. SO rüstet Salomon seine Laufschuhe beispielsweise serienmäßig mit seinem eigenen patentierten Quicklace –Schnellschnürsystem aus.

Woran erkenne ich einen guten Laufschuh?

Einen guten Laufschuh zu finden - das ist wohl die größte Herausforderung zu Beginn Deiner Laufkarriere. "Gut" das heißt vor allen Dingen individuell, denn jeder Laufschuh sollte deinen individuellen Bedürfnissen entsprechen. Dabei spielen deine Laufgewohnheiten eine wesentliche Rolle. Welcher Untergrund, Art des Laufens, Zeit, Passform usw. Ein guter Laufschuh sieht also für jeden Läufer anders aus und erfüllt dessen individuellen Anforderungen.

Die Mittel- und Außensohle eines guten Laufschuhs

Die Mittelsohle bildet das Gerüst des kompletten Schuhs. Im EVA- oder PU-Kunststoffschaum der Mittelsohle befinden sich Stabilitäts- und Dämpfungselemente, die den Laufkomfort entscheidend beeinflussen. Diese sollten sich am Gewicht und der Größe des Läufers orientieren, um maximale Lauffreude zu garantieren.

Eine hohe Flexibilität muss vor allem die Außensohle aufweisen. Hierbei sind der Ballen- und der Fersenbereich besonders hohen Belastungen ausgesetzt. Damit sich der Schuh optimal dem jeweiligen Untergrund anpassen kann und der Abrollvorgang sanft von Statten gehen kann, sind die beiden angesprochenen Bereich von der Außensohle durch eine Flexkerbe entkoppelt.

Im Bereich des Fußballens gewährleisten die Flexkerben einen effektiven Abdruck des Fußes. Neben einer gewissen Flexibilität ist es vorteilhaft, wenn die Außensohle ausreichend Haftung auf jedem Untergrund bietet.
Das Obermaterial - Schutz und Flexibilität
Das Obermaterial bildet gewissermaßen die Hülle des Schuhs. Hierbei sollte auf ausreichende Flexibilität und Stabilität geachtet werden, so dass der Fuß im Schuh genug Platz hat und der Fuß beim Laufen stets gut abrollen kann. Natürlich sollte der Schuh gut und eng genug am Fuß sitzen und zugleich Schutz vor Gegenständen auf dem Boden, wie Ästen oder Steinen, bieten. 

Der Fußballen

Füße unterscheiden sich allgemein vor allem im Bereich des Fußballens. Dies berücksichtigen viele Hersteller durch flexible und dehnbare Einsätze.

Die Atmungsaktivität - wichtig für Läufer

Eine hohe Atmungsaktivität der Schuhe verhindert unangenehme Schweißgerüche. Daher besteht die Oberfläche vieler Joggingschuhe aus atmungsaktivem Mesh-Material. Hierbei gilt: je grobkörniger das Mesh-Material, umso mehr Luftzirkulation kann stattfinden.

Vor allem an bereits getragenen Laufschuhen kann man an den Abriebspuren die besonders belasteten Stellen eines Laufschuhs beobachten, die sich in der Regel an Ferse und Ballen befinden.

Die Leisten

An der Unterseite des Schuhs lässt sich die Leistenform der Sohle erkennen. Die Außensohle ist während des Laufvorgangs flexibel und leicht nach außen gekrümmt. Dies wird als Leistenbiegung bezeichnet. Für schnelle Läufer eignet sich eine stark gekrümmte Außensohle, wohingegen eine gerade Passform auf besonders hohe Stabilität des Schuhs hinweist.

Das Gewicht - je leichter desto besser?

Je höher das veranschlagte Tempo des Läufers, umso geringer sollte das Gewicht der Schuhe sein. Während eines leichten Joggings lassen sich Gewichtsunterschiede kaum feststellen. Doch bei höherem Tempo kann das Gewicht des Schuhs durchaus Unterschiede mit sich bringen.

Die Stabilitätselemente

Da der Fuß des Läufers während des Abrollvorgangs mehr oder weniger stark nach innen kippt, besitzen Laufschuhe Stabilitätselemente, die diesen Vorgang korrigieren können. Das Ausmaß dieser Elemente ist je nach Einsatzgebiet und Qualität des Schuhs unterschiedlich. Bewegungskontrollschuhe beispielsweise besitzen die massivsten Stabilitätselemente. Das Maß an Stabilität des Schuhs sollte hierbei zu dem jeweiligen Läufer passen.